Das Arbeitsklima aus Sicht einer Lernenden

Nach den Sommerferien 2015 wurde es für mich ernst, ich suchte die perfekte Lehrstelle. Ich brauchte am Anfang sehr lange, bis ich mich für das KV entschied. Für mich war bei der Lehrstellensuche ausschlaggebend, dass es in der Firma ein gutes Arbeitsklima gibt, also dass die Stimmung in der Firma offen, familiär und freundlich ist. Denn ich will mich schneller wohl und wie zu Hause fühle.

Bei Liip ist das so; ich bin angekommen und wurde direkt herzlich begrüsst. Duzen ist hier von Anfang an Standard. Viele von meinen Freunden sind noch per Sie mit ihren Berufsbildnern und dem Chef, nicht bei Liip, hier herrscht eine vertraute und offene Kultur.

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Wir betreten #Neuland und reden darüber


Wir präsentieren einen neuen redaktionellen Newsletter, der sich regelmässig mit Themen rund um Civic Tech und digitaler Demokratie auseinandersetzt. Abonnieren und Monat für Monat den Wissensvorsprung sichern!

Weitere Beiträge des Neuland Newsletters #1: CivicTech-Szene in Frankreich: “Der Wahlkampf interessiert uns nicht” / Bundespolitik machen, digital und parteilos / Wann kommt die eVernehmlassung?

“19. Juni 2013: Angela Merkel entdeckt das Internet.” Die Bundeskanzlerin musste sich viel Spott der Twitter-Szene anhören, als sie bei ihrer Begegnung mit Barack Obama die Aussage machte: “Das Internet ist für uns alle Neuland.” Seither gab es zwischen der Politik und der digitalen Zivilgesellschaft immer wieder zögerliche Annäherungsversuche. Doch die Beziehung ist bis heute von Missverständnissen und Schuldzuweisungen begleitet – wie etwa das geplante “Hate Speech”-Gesetz des bundesdeutschen  Justizministers Heiko Maas beweist, doch das ist eine andere Geschichte.

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CivicTech-Szene in Frankreich: “Der Wahlkampf interessiert uns nicht”

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484’056 Facebook-Fans. So viele Facebook-Fans hat die rechtspopulistische Partei Front National. Dreimal so viele wie die Parti Socialiste. Aber auch En Marche ist im Aufwind und erreicht demnächst die 200’000er Marke. Facebook war ein zentraler Schauplatz bei der #presidentielle2017. Das grösste Soziale Netzwerk wurde dabei geliebt, aber vor allem das liberale Lager fürchtete sich auch vor destabilisierenden “Fake News” und Hacker-Angriffen. Facebook löschte allein 40’000 Bots, die in Gruppen und auf Seiten Hasstiraden gegen Macron verbreitet hatten.

Jenseits dieser Schlagzeilen haben Netzaktivisten und Unternehmer mit neuen Beteiligungsformen experimentiert, die kaum öffentliche und mediale Beachtung gefunden haben. Diese arbeiten mit Software, die nicht für Parteianhänger, sondern für unabhängige Bürger bestimmt ist, die ihre lokale Umgebung mitgestalten wollen.

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Bundespolitik machen, digital und parteilos

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Mit engage.ch können Jugendliche ihre Anliegen in die Bundespolitik einbringen, ohne einer Partei anzugehören. Dank der Mithilfe von 11 Nationalräten.

Einen direkten Kanal ins Parlament zu etablieren, daran arbeiten weltweit viele CivicTech-Initiativen. Mitunter mit kreativen Mitteln. So haben die Gründer der Plattformen Democracy OS und MiVote sogar je eine eigene Partei geschaffen, um nach erfolgreichem Einzug in das argentinische und australische Parlament direkt digital mit ihren Wählern kommunizieren zu können. Es geht aber auch anders. In der Schweiz hat der Dachverband der Jugendparlamente (DSJ) mit Unterstützung der Agenturen Jung von Matt und Liip die Plattform engage.ch kreiert. Mit dieser politischen Crowdsourcing-Plattform sollen Anliegen von jungen Bürgern zwischen 14 und 25 Jahren gesammelt und an die relevanten Entscheidungsträger übergeben oder diskutiert werden. Bei jedem Projekt sind Beschreibung und Stand der Umsetzung ersichtlich. Einige Erfolgsgeschichten auf Gemeindeebene gibt es bereits: In Rüschlikon und Kilchberg soll ein Skaterpark entstehen und ein Fussballplatz – ebenfalls in Rüschlikon – wird demnächst eine Flutlichtanlage erhalten. Beide Vorstösse haben Unterstützung in Form von “Likes” im vierstelligen Bereich generiert. Für Lokalpolitik in dieser Grössenordnung durchaus vorzeigbare Zahlen.

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Wann kommt die eVernehmlassung?

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Dank der Vernehmlassung können Vorlagen „referendumssicher“ ausgearbeitet werden. Mit neuen digitalen Tools liesse sich der Anhörungsprozess beschleunigen. Die Bundeskanzlei sieht vorerst keinen Handlungsbedarf. 

Denkt man an typische Merkmale Schweizer Politik, so fallen einem als erstes unsere Volksabstimmungen oder die Landsgemeinden ein. Gefolgt von der Konkordanz und dem Umstand, dass die gesetzlichen Mühlen hierzulande sehr langsam mahlen.

Selten fällt hingegen das Wort “Vernehmlassung”. Worum geht es? Bei der Vernehmlassung handelt es sich um eine typische Phase im schweizerischen Gesetzgebungsverfahren. Bei Gesetzesvorhaben von grösserer Tragweite lädt der Bundesrat Kantone und Interessenorganisationen zu Stellungnahmen ein. Ihr Feedback fliesst in die Auswertung ein, bevor die überarbeitete Vorlage vom Parlament beraten wird. Ziel dieser Übung ist es, die Projekte “referendumssicher” zu machen, auf dass sie auf wenig Widerstand in der Zivilgesellschaft stossen. Es entsteht ein gut schweizerisch ausgewogener, gesetzlicher Kompromiss. Wer begreifen will, wie die politische Schweiz funktioniert, der muss das Vernehmlassungswesen verstehen.

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Mädchen und Informatik- ein Erlebnisbericht

Mein Einstieg in die „Jungs Welt“ erfolgte am 1. August 2016. Mit grosser Aufregung machte ich den Schritt in die Arbeitswelt und begann meine Lehre als Applikationsentwicklerin. Ich fand mich schnell im Team ein und fühlte mich auf Anhieb wohl. Nach drei Wochen begann die Schule, jeweils am Montag und Dienstag. Und tja wie soll ich sagen? In der Schule lernte ich die andere Seite kennen.

Anfangs wurde ich von der Klasse ausgeschlossen, durch sinnlose Vorurteile. Mädchen in technischen Berufen? Ob die sich durchsetzen können? Wird sie hineinpassen?

Das alles ist nur blödes Gequatsche! Aber der Anfang war, speziell für mich, ein schwerer Umstieg. Vor der Lehre war ich in einer Mädchenschule, wo Jungs eine andere Welt waren. Nun bin ich in einer Klasse mit zwei Mädchen unter 20 Jungs. Für mich bedeutete dies erstmal, mich zu beweisen und herausfinden muss, ob ich das alles durchstehe.

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Wie die öffentliche IT-Beschaffung besser wird

Die Revision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) steht an. Als Business Developerin in einem Tech-KMU habe ich das revidierte Gesetz mit anderen Spezialisten öffentlich diskutiert (siehe ParlDigi Open Hearing und Medienberichte) und mir die Lage der öffentlichen IT-Beschaffungen allgemein angesehen. Mein Fazit: Wir müssen Ausnahmen durch freihändige Vergaben reduzieren und Open Source fördern. Im Sinne der Innovation und Stärke der Schweizer Tech-KMU.

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Ein Einblick in meine Lehre als Kauffrau

Ich kam an einem Punkt an in meinem Leben, wo ich eine Entscheidung treffen musste. Es war kurz vor August 2015 und ich hatte trotz einer vielzahl von Schnupperlehren und Vorstellungsgespräch keine Lehrstelle erhalten.

Ich war richtig enttäuscht und hatte absolut keine Motivation mehr. Obwohl ich unbedingt eine Lehre als Kauffrau machen wollte, kamen immer dieselben Absageschreiben: “Sie sind zu schüchtern.” und “Sie werden überfordert sein in unserer Unternehmung.”
Ich stand also vor der Frage, was ich nach meiner obligatorischen Schulzeit machen soll und entschied ich mich widerwillig, die Handelsmittelschule zu besuchen.

Nach zwei Monaten wusste ich bereits, dass die Handelsschule überhaupt nichts für mich ist. Ich bin zwar gut und fleissig in der Schule, aber ich habe eine Herausforderung gesucht.

So begab ich mich erneut auf Lehrstellensuche. Mein Orientierungsschul-Lehrer hatte sich bereit erklärt, noch ein weiteres Jahr meine Referenz zu sein. Ich suchte auf verschiedenen Internetplattformen nach Lehrstellen und stiess dabei auf Liip. Sofort habe ich mich beworben.
Wie bereits bei vielen Lehrstellen vorher wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und durfte zwei Tage lang schnuppern. Doch etwas war anders: Denn obwohl ich nicht damit gerechnet hatte, bekam ich die Lehrstelle.

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Skimming-Attacken bei Magento Shops: Wie schützen?

Aktuell finden vor allem in Deutschland vermehrt Skimming-Attacken bei Magento Shops statt. Inside-IT vermeldete, dass über 1000 Onlineshops betroffen sind. In der Schweiz sind aktuell keine Fälle bekannt.

Was ist eine Skimming-Attacke?

Cyber-Kriminelle nutzen Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware, um schädlichen Programmcode einzuschleusen. Dieser späht beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen und eingegebenen persönlichen Daten der Kunden aus und übermittelt sie an die Täter. Der eingeschleuste Code und damit verbundene Datenabfluss ist für Nutzer üblicherweise nicht erkennbar. Die Daten werden meistens weiterverkauft (im Darknet hat eine Kreditkarteninformationen etwa CHF 30.- Wert).

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Fünf Hinweise, wann Sie Ihre Website ersetzen sollten

Ihre Unternehmenswebsite ist heute mit grosser Wahrscheinlichkeit der wichtigste Kommunikations- und/oder Verkaufskanal. Deshalb ist es kaum erstaunlich, wie sehr Ihnen ein zeitgemässer Onlineauftritt am Herzen liegt. Wenn Sie sich unsicher sind, wann der richtige Zeitpunkt für ein Redesign Ihrer aktuellen Lösung gekommen ist, präsentiere ich Ihnen im Folgenden fünf Hinweise nach welchen Sie sich orientieren können.

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