Wie kann der Staat ‚gute‘ digitale Behördendienste bauen (Teil 2/2)

Was macht ‚gute‘ digitale Dienste aus? Was ist zu tun, um ‚gute‘ digitale Behördendienste zu bauen? Akteure und Gatekeeper der digitalen Transformation unseres Staates stehen bei der Beantwortung und Umsetzung dieser Fragen an. Sie brauchen praktische Handlungsanweisungen, die sie anwenden können.

Wollen wir wirklich digitale Behördendienste bauen, das heisst, diese neu erfinden, indem wir die Mittel des Internets nutzen, dann müssen wir den heutigen, in Teil 1 beschriebenen Standard-Prozess komplett reformieren. Und offen über die Tatsache sprechen, warum das notwendig ist. Dabei ist entscheidend, dass wir die politische und strategische Ebene nicht von der Umsetzung trennen. Nur wenn politische und strategische Führungskräfte zusammen mit Leuten von der Front zusammenarbeiten, im selben Raum, schaffen wir es, ‘gute’ Dienste zu bauen.

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Wie der Staat heute ‚digital‘ zu machen versucht und woran er scheitert (Teil 1/2)

Was macht ‚gute‘ digitale Dienste aus? Was ist zu tun, um ‚gute‘ digitale Behördendienste zu bauen? Akteure und Gatekeeper der digitalen Transformation unseres Staates stehen bei der Beantwortung und Umsetzung dieser Fragen an. Sie brauchen praktische Handlungsanweisungen, die sie anwenden können.

Ein Behördendienst soll digitalisiert werden, eine Fachapplikation nähert sich dem Ende ihres Lebenszyklus. Welchen Weg gilt es einzuschlagen, um ihn zu bauen, sie abzulösen? Eine einfache Frage hilft weiter: Warum will eine Verwaltungseinheit einen Teil des ihr zur Verfügung stehenden Budgets für dieses Projekt ausgeben? Was ist das Bedürfnis, das damit erfüllt wird? Beschafft der Staat dazu Informations- und Kommunikations-Technologien wie etwa Software, geht es nicht einfach um den Einkauf von Technologie. Es geht darum, einen Dienst digital zu transformieren. 

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Das Wörterbuch der Web-Agenturen

Als Kunde haben Sie einen interessanten Business Case, möchten eine Website bauen, der diesen unterstützt. Mit dem Web kennen Sie sich aber nur sehr bedingt aus. Macht nichts, dafür gibt es doch Spezialisten. Sie schreiben eine ausführliche Mail an verschiedene Agenturen, fragen nach einem Angebot. Sie freuen sich bereits auf spannende Ideen und einen interessanten Austausch mit den Experten.

Schon nach kurzer Zeit klingelt Ihr Telefon und der Product Owner einer der angeschriebenen Agenturen möchte mehr Informationen.

Ob es denn einen Pitch gebe und dafür bereits Mockups erstellt werden sollten? Ob Sie es sich vorstellen könnten das Projekt agil mit Scrum umzusetzen? Die Agentur habe sich schon einige Gedanken gemacht und würde gerne bei einem ersten Gespräch über den möglichen Scope sprechen. Ausserdem sei es spannend, dass Sie sich bereits Gedanken zum Content gemacht hätten. Ja den werden Sie im Back-End des CMS selbstverständlich problemlos einpflegen können. Für wann denn der GoLive geplant sei?

Sie verstehen nur Bahnhof? Keine Sorge bei Liip können wir uns auch sehr verständlich ausdrücken. Sollten Sie bei unserem ersten Gespräch bereits mit uns fachsimpeln wollen, hilft Ihnen dieses kleine Wörterbuch vielleicht etwas auf die Sprünge:

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Finanzielle Sicherheit in agilen IT-Projekten

Wer kennt es nicht? Ein IT-Projekt ist viel teurer als gedacht und als Kunde erhalte ich nicht das, was ich will. Woher kommt das? Und wie erreiche ich finanzielle und planerische Sicherheit?

Was sind die Gründe?

In meinem täglichen Leben schätze ich problemlos meine Ausgaben. Wenn ich im Laden ein Produkt aussuche, bezahle ich den angegebenen Preis. Ich weiss, was ich kriege, sobald ich es in Händen halte. Gefällt es und brauch ich mehr, hat es weitere im Laden. Das ist sauber kalkulierbar.

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Das Wellen Modell – Skalierbare Anforderungen in Scrum

Liip benutzt Scrum zum Entwickeln von Websites. Nach der reinen Lehre müsste damit eine Anforderung von A-Z fertiggestellt werden, damit sie freigegeben werden kann. Dem stehen gewisse Hindernisse entgegen, wie ich als Product Owner feststellen musste. Dazu gehört, dass das Visual Design beim Sprintstart unter Umständen noch gar nicht vorhanden ist, oder nur teilweise. Dazu gehört auch, dass etliche unserer Kunden von einem Relaunch profitieren, um den Inhalt zu überarbeiten und deshalb den Content nicht automatisch migrieren lassen, sondern ihn manuell neu erfassen. Das braucht Vorlaufzeit, damit beim Go Live alles bereit ist. Und schliesslich ist es so, dass beim Entwickeln einer neuen Website oder bei einem Relaunch nicht nach jedem Sprint tatsächlich auch für die Öffentlichkeit releast werden kann, sondern halt eben erst beim Go live.

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